Wichtig: Fahrlässige Tötung ist ein Verbrechen mit erheblichem Strafrahmen. Machen Sie keine Aussagen gegenüber der Polizei, bevor Sie einen Anwalt konsultiert haben.
Fahrlässige Tötung – Eine ernste Situation
Ein Verkehrsunfall mit Todesfolge, ein Arbeitsunfall oder eine medizinische Komplikation – fahrlässige Tötung kann in vielen Lebenssituationen vorgeworfen werden. Die Konsequenzen sind erheblich, sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich. Ich stehe Ihnen in dieser schwierigen Situation zur Seite.
Häufige Konstellationen
- Verkehrsunfall mit Todesfolge
- Arbeitsunfall durch Verletzung von Sicherheitsvorschriften
- Medizinische Behandlungsfehler
- Fahrlässige Tötung durch Unterlassen
Meine Verteidigungsstrategie
Ich prüfe, ob die erforderliche Sorgfalt tatsächlich verletzt wurde, ob ein Kausalzusammenhang zwischen dem Verhalten und dem Tod besteht und ob Mitverschulden des Opfers vorliegt. Oft lässt sich der Vorwurf auf fahrlässige Körperverletzung reduzieren oder das Verfahren einstellen.
Häufige Fragen
Was ist fahrlässige Tötung?
Fahrlässige Tötung (§ 222 StGB) liegt vor, wenn jemand durch Außerachtlassung der erforderlichen Sorgfalt den Tod eines anderen Menschen verursacht, ohne dies zu wollen. Der Strafrahmen beträgt Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe.
Was ist der Unterschied zu Totschlag?
Totschlag (§ 212 StGB) setzt Vorsatz voraus – der Täter will den Tod des Opfers oder nimmt ihn zumindest billigend in Kauf. Bei fahrlässiger Tötung fehlt dieser Vorsatz. Die Abgrenzung ist oft entscheidend für den Strafrahmen.
Wann liegt Fahrlässigkeit vor?
Fahrlässigkeit liegt vor, wenn jemand die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt. Im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz oder im medizinischen Bereich gibt es klare Sorgfaltspflichten. Ich prüfe, ob diese tatsächlich verletzt wurden.
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